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  • Sandra

Nosoden

Aktualisiert: 2. Sept. 2022

Was sind Nosoden und für was werden sie eingesetzt?


In der Homöopathie gilt der Leitsatz, dass "Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden soll".

So können bspw. homöophatisch potenzierte Giftpilze gegen Krankheiten wirken, die in ihrer Symptomatik einer Vergiftung ähneln. Ein Beispiel wäre der Fliegenpilz (Agaricus muscarius), der bei Unruhe, Schmerzen, unkontrollierten Bewegungen und Zuckungen verabreicht werden kann.



Aequalia aequalibus curentur – Gleiches möge durch Gleiches geheilt werden

Bei der Therapie mit Nosoden beruft man sich auf das Gleichheitsprinzip, also dass "Gleiches mit Gleichem"– im Sinne der isopathischen Behandlungsmethode – geheilt werden kann. Der Begriff „Nosode“ stammt von dem Homöopathen Constantin Hering (1800 –1880), die Methode der Isopathie wurde jedoch 1833 von Johann Wilhelm Lux verfestigt, einem Leipziger Tierarzt.


Auch heute kann man Tiere mit Nosoden therapieren. Dazu werden erkrankte Gewebe oder Körperflüssigkeiten wie Urin, Eiter oder die direkten Erreger, wie Viren, Bakterien oder Pilze verwendet.

Das Ausgangsmaterial enthält neben Bestandteilen der Erreger, deren Toxine auch Produkte des Körpers gegen diese Erreger (wie Antikörper und Hormone). Alkohol, Salzsäure, Hitze oder Bestrahlung führen zu einer Inaktivierung der Krankheitsauslöser, die dann nach homöopathischen Regeln verdünnt werden.


Eine Nosode ist jedoch keine Impfung im klassischen Sinne. Hier kann man mehr zum Thema "warum es keine homöopathische Prophylaxe" geben kann, erfahren:


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