top of page
Hund blickt zu seinem Halter während der Vorbereitung einer Mahlzeit im Alltag

Ernährungsberatung für Hunde

Meine Beratung beginnt damit, Ihren Hund genau zu verstehen.​ Ich nehme mir viel Zeit – für die Analyse und Einordnung seiner aktuellen Situation, für Ihre Fragen, für unsere gemeinsamen Besprechungen und schließlich dafür, den Futterplan und meine Empfehlungen für Ihren Hund sorgfältig auszuarbeiten. 

Im Folgenden erhalten Sie einen Einblick, wie eine Ernährungsberatung bei napfnatura abläuft.

Sandra Orkunt erarbeitet eine Ernährungsberatung für einen Hund anhand eines Anamnesebogens

01

Ich arbeite mich sorgfältig in Ihre Unterlagen ein

Sie berichten – ich höre genau zu

Sie erzählen mir von Ihrem Hund, seiner bisherigen Fütterung und Ihren Beobachtungen. Vorhandene Befunde und ein Anamnesebogen helfen mir, die Situation besser zu verstehen. Sie müssen nichts erklären oder begründen – Ihre Beobachtungen reichen aus.

Ich werte Ihre Angaben, Laborbefunde und die bisherige Fütterung sorgfältig aus. Dabei suche ich nicht nach einzelnen Symptomen, sondern nach den Zusammenhängen, die für Ihren Hund wirklich entscheidend sind.

Individuelle Futterplanung mit Fleisch, Nassfutter, Gemüse, Kräutern und Nahrungsergänzungen für Hunde

02

Die passende Empfehlungen für Ihren Hund finden

Nun erarbeite ich konkrete Empfehlungen, die auf Grundlage aller Informationen zur gesundheitlichen Situation Ihres Hundes und zu Ihrem gemeinsamen Alltag passen.

Je nach Fragestellung kann das Ergebnis eine Bedarfsanalyse, die Anpassungen oder Optimierung der aktuellen Fütterung oder die Erstellung neuer Futterpläne und Rationen sein. 

​

Wenn es passend ist, werden pflanzliche und mykotherapeutische Maßnahmen ergänzend einbezogen  – sorgfältig und achtsam ausgewählt und immer abgestimmt auf die Gesamtsituation Ihres Tieres.

​

Wir besprechen die Ergebnisse und Maßnahmen ausführlich und ich bin jederzeit für Sie und Ihre Fragen da. Sollten Anpassungen im Plan notwendig werden, sind diese  selbstverständlich inkludiert.

Hund frisst nach individuell angepasster Fütterung während der Ernährungsberatung

03

Ich begleite Sie

Pflanzliche Unterstützung und natürliche Ergänzungen als Bestandteil einer individuellen Ernährungsberatung

Während der Beratung bleiben wir erfahrungsgemäß über mehrere Wochen im engen Austausch. Gemeinsam beobachten wir die Entwicklung Ihres Hundes, besprechen Veränderungen und passen Empfehlungen bei Bedarf an.

Gerade bei gesundheitlichen Fragestellungen ist diese Begleitung ein wichtiger Bestandteil der Beratung.

Die Beratung endet deshalb nicht mit unserem Gespräch und einem Futterplan: Mein Ziel ist, dass Sie die Empfehlungen  im Alltag sicher umsetzen können. 

Wir sind gemeinsam für Ihren Hund da​

​

Den nächsten Schritt gehen

Wenn Sie den Eindruck haben, dass diese Form der Beratung zu Ihrer Situation passt, freue ich mich auf Ihre Anfrage. Gemeinsam schauen wir, welche Unterstützung Ihr Hund benötigt und wie eine sinnvolle Fütterung für ihn aussehen kann.

​

Hier finden Sie alle Informationen zu den Preisen für die Beratung:  Leistungen & Kosten.

Beispiele typischer Beratungssituationen habe ich Ihnen etwas weiter unten aufgeführt.

​​

Ernährungsberaterin für Hunde im persönlichen Beratungsgespräch
Ernaehrungsberatung für Hunde online vom Sofa aus

Nicht jede Fragestellung erfordert eine umfassende Ernährungsberatung​

​

Neben der ausführlichen Ernährungsberatung biete ich auch ein ca. einstündiges Orientierungsgespräch an. Es richtet sich an alle, die zunächst eine fachliche Einordnung ihrer Fragen wünschen, ohne bereits eine umfassende Anamnese und einen individuellen Futterplan zu benötigen.  ​

​

Das Orientierungsgespräch ist eine eigenständige Beratungsleistung und für viele Fragestellungen bereits ausreichend. Ergibt sich daraus später der Wunsch oder die Notwendigkeit einer ausführlichen Ernährungsberatung, werden die Kosten des Orientierungsgesprächs vollständig angerechnet.


Alle Informationen hierzu finden Sie auf der Seite Leistungen & Kosten.

Beispiele typischer Beratungen

Die folgenden Beispiele zeigen typische Situationen aus meiner Praxis und geben Ihnen einen Eindruck davon, wie unterschiedlich meine Arbeit – je nach Hund und Fragestellung – aussehen kann.

​

ein kleiner Hund lehnt das Futter ab, das seine Besitzerin ihm im Napf präsentiert

Fallbeispiel Mila

Fettarm bei Chronischer Pankreatitis

"Der Tierarzt hat gesagt, wie ich füttern soll – aber wie setze ich das jetzt bei meinem mäkeligen Hund um?“ Ausgangssituation: Für Hündin Mila mit diagnostizierter Bauchspeicheldrüsenproblematik gibt es die klare Vorgabe des Tierarztes: "Möglichst fettarm füttern". Im Alltag entstehen dann ganz konkrete Fragen: Was bedeutet „fettarm“ überhaupt? 5 % Fett? 10 % Fett? Bezogen worauf? Und zudem mag Mila leider das vom Tierarzt empfohlene Futter nicht fressen. Welches andere Futter passt zur Empfehlung, ohne etwas falsch zu machen – und woran erkennt man das? Was ich konkret mache: Ich überprüfe die Fütterung und berechne den tatsächlichen Fettgehalt unterschiedlicher Rezepturen und die gesamte Zusammensetzung der Ration. Ich helfe bei der Auswahl geeigneter Futtermittel und Komponenten, die Mila schmecken und die zu ihrer Erkrankung passen. Wir grenzen passende Optionen ein und ich zeige, worauf geachtet werden sollte. Ich empfehle – wenn es zur Situation passt – unterstützende Maßnahmen zur Stabilisierung und Unterstützung. Auch Leckerli finden wir, die – in Maßen – für Mila geeignet sind. So entsteht eine Fütterung, die die tierärztlichen Vorgaben erfüllt und im Alltag wirklich umsetzbar ist.

Eine Hand hält die Pfote eines kleinen kranken Hundes

Fallbeispiel Sammy

Schwere Magen-Darm-Erkrankung

Der Tierarzt sagt: "Das muss jetzt wirklich genau so eingehalten werden.“ Ausgangssituation: Für Sammy, einen mittelgroßen Mischling mit einer ausgeprägten Darm-Erkrankung, gibt es klare medizinische Vorgaben: Die Fett- und Proteinmengen der Futterration müssen eingehalten werden, damit der Darm nicht weiter belastet wird. Schon kleine Abweichungen können eine Rolle spielen, einzelne Komponenten im Futter sollten genauer abgestimmt werden. Die Unsicherheit liegt nicht mehr im „Ob“ das Futter geändert werden muss, sondern im „Wie genau kriegen wir das hin“. Was bedeutet das konkret im Napf? Welche Mengen sind richtig? Was ich konkret mache: Ich arbeite auf Grundlage der vorhandenen Befunde und Vorgaben und übersetze diese in eine umsetzbare Fütterung. Dazu gehört die genaue Berechnung der Ration mithilfe tierärztlich entwickelter Software hinsichtlich wichtiger Kennzahlen sowie die Abstimmung einzelner Zutaten und Mengen auf Basis der tierärztlichen Empfehlung bzw. Diagnose. Sie erhalten eine klare, strukturierte Fütterung, die den medizinischen Anforderungen entspricht. Selbstverständlich können die erarbeiteten Inhalte auch mit in die tierärztliche Betreuung eingebracht und dort weiter abgestimmt werden.

Ein mann schaut kritisch auf ein Laptop

Fallbeispiel Rudi

Unsichere Versorgung mit Nährstoffen?

„Ich habe so viel ausprobiert – und weiß inzwischen gar nicht mehr, ob das alles noch passt.“ Ausgangssituation: Dackel-Mix Rudi bekommt seit Monaten immer wieder etwas anderes: mal mehr Fleisch, mal weniger, mal Milchprodukte und Kartoffeln, mal roh, mal gedünstet, dann wieder Dosenfutter und verschiedene Zusätze. Dazu kommen Empfehlungen aus dem Internet, vom Tierarzt, von Bekannten. An Rudis Hauptproblem ändert sich jedoch nicht viel: Er frisst immer noch auffällig viel Gras, manchmal auch Kot, er hat ständig Sodbrennen (meistens nachts) und außerdem riecht er mittlerweile unangenehm aus dem Fell. Man hat den Eindruck, es wird immer schlimmer statt besser. Sein Mensch fragt sich: Füttere ich überhaupt noch das richtige Futter? Zu wenig? Fehlt Rudi etwas – oder ist es inzwischen eher zu viel des Guten? Durch das ganze Durcheinander gab es auf diese Fragen bislang keine klaren Antworten – was jedoch blieb, war ein ungutes Gefühl bezüglich Rudis Versorgung. Was ich konkret mache: Ich gehe die aktuelle Fütterung Schritt für Schritt durch und schaue mir Rudis Energie- und Nährtsoffbedarf, seine Lebensumstände, sein Aktivitätsniveau und vieles mehr aus seinem Alltag genau an. Auch all seine Futtermittel werden genau unter die Lupe genommen. Wir klären gemeinsam, was von den Komponenten und Supplementen, Drops und Pulvern sinnvoll ist, was reduziert werden kann und wo die eigentlichen Stellschrauben liegen. Rudi erhält einen Plan mit mehreren Rationsbeispielen, die jeweils bedarfsdeckend sind zu seinem aktuell irritiertem Verdauungssystem passen. Wir beobachten die neue Fütterung einige Wochen und ich helfe bei notwendigen Anpassungen. Oft zeigt sich bei Fällen wie Rudi, dass nicht ein fehlendes Ergänzungsmittel das Problem ist, sondern die Grundlage der Fütterung wieder klar und stimmig aufgebaut werden muss.

Aufmerksamer Hund als Fallbeispiel für chronische Darmprobleme und individuelle Ernährungsberatung

Fallbeispiel Bruno

Immer wieder Darmprobleme

„Sollten wir den Darm untersuchen lassen? Und wenn ja – welche Untersuchung bringt uns überhaupt weiter?“ Bruno hat seit Monaten immer wieder weichen Kot. Mal ist es besser, dann wieder schlechter. Zwischendurch helfen Schonkost, Probiotika oder ein neues Futter – aber nie dauerhaft. Im Internet gibt es unzählige Empfehlungen: Darmflora analysieren, Dysbiose testen, Parasiten ausschließen, Kotprofile erstellen oder den Darm "aufbauen". Seine Besitzer fragen sich: Welche Untersuchung ist überhaupt sinnvoll? Und was bedeuten die Ergebnisse später für die Fütterung? Was ich konkret mache: Gemeinsam schauen wir zunächst auf die bisherige Entwicklung, die Fütterung und die bereits vorliegenden Befunde. Wenn eine Kotuntersuchung oder weiterführende Darmdiagnostik sinnvoll erscheint, besprechen wir, welche Fragen überhaupt beantwortet werden sollen und wie wir die Ergebnisse später für eine Anpassung der Fütterung nutzen können. Liegen bereits Untersuchungsergebnisse vor, helfe ich dabei, sie im Zusammenhang mit der Fütterung einzuordnen und daraus praktische Maßnahmen abzuleiten. So entsteht Schritt für Schritt ein klareres Bild davon, welche Rolle der Zustand des Darms tatsächlich spielt – und welche Maßnahmen sinnvoll sein können.

Kleiner Mischlingshund im Herbslaub

Fallbeispiel Lotte

Vegetarisch füttern – aber richtig.

Hündin Lotte verträgt tierische Eiweißquellen zunehmend schlechter, besonders auf Huhn und Lamm reagiert sie sehr stark mit Hautproblemen.
Gleichzeitig beschäftigt sich ihre Besitzerin schon länger mit einer vegetarischen Fütterung. Sie möchte eine Entscheidung treffen, hinter der sie fachlich und persönlich stehen kann. Im Internet findet sie jedoch völlig gegensätzliche Aussagen. Die einen halten eine vegetarische Ernährung für unproblematisch, andere warnen eindringlich davor. Die Unsicherheit wächst: Kann mein Hund so überhaupt ausreichend versorgt werden? Fehlt ihm dann etwas? Worauf muss ich achten? Was ich konkret mache: Wir besprechen zunächst Lottes gesundheitliche Situation. Anschließend prüfen wir gemeinsam, ob eine vegetarische Fütterung für sie grundsätzlich infrage kommt. Ich berechne mehrere bedarfsdeckende Rationen zur Auswahl, achte auf die Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen und erkläre, worauf auch langfristig bei einer vegetarischen Ernährung des Hundes geachtet werden sollte. So entsteht eine Fütterung, die nicht auf Meinungen oder Vorurteilen basiert, sondern auf den individuellen Bedürfnissen von Lotte und einer fachlich fundierten Rationsberechnung.

Kleines gelbes Gingkoblatt

Häufige Fragen zur Ernährungsberatung

bottom of page